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Wissenswertes über Eis

Eisqualität

Speiseeis ist ein sensibles Produkt und kann im ungefrorenen Zustand anfällig für Mikroorganismen sein. Einwandfreie Rohwaren und beste Verarbeitungsbedingungen sind entscheidend für die hygienische Qualität des fertigen Speiseeises. Bei Eskimo-Produkten sorgt das umfassende Kontrollsystem der Qualitätssicherung – unter anderem durch spezielle Überprüfungen der Rohwaren, der Produktionsprozesse und der Endprodukte - für die perfekte Qualität der Produkte.

 

Produktionsprozess

 

1. MIX DER ZUTATEN

Die Herstellung von Speiseeis beginnt in einer „Mixabteilung“, in der sämtliche Rohstoffe genau nach Rezept zusammengestellt und eingewogen werden. In großen Kesseln werden die verschiedenen Zutaten anschließend verrührt und erhitzt, es entsteht der sogenannte „Mix“.

2. WEITERVERARBEITUNG

Der Mix wird in eine Homogenisierungsanlage gepumpt, in der die in den Zutaten enthaltenen Fetttröpfchen unter Druck in kleinste Teilchen zerlegt und gleichmäßig verteilt werden. Dadurch wird der Mix wunderbar glatt und geschmeidig und das Eis kann später buchstäblich auf der Zunge zergehen. Das anschließende Pasteurisieren, ein nur Sekunden dauerndes Erhitzen auf plus 80°C, gibt die mikrobiologische Sicherheit. Im nächsten Schritt wird dann der Mix auf plus 4°C herunter-gekühlt und in großen Tanks mit einem Fassungsvermögen von bis zu 16.000 Litern zwischengelagert bis er in Rohrleitungen zur eigentlichen Eisproduktion weitertransportiert wird.

3. IM FREEZER WIRD DER MIX ZU EIS

In Gefriermaschinen („Freezer“) wird dann mit Hilfe ständig rotierender Messer der Eismix aufgeschlagen, sodass schließlich eine gleichmäßig durchgefrorene, feinkristallige, luftig leichte Speiseeismasse entsteht. Mit einer Temperatur von -1°C bis -8°C verlässt die auf diese Weise entstandene cremige Masse den Freezer und ist Ausgangspunkt für die verschiedensten Eisspezialitäten.

4. JOLLY, CORNETTO, CREMISSIMO UND CO.

Seine charakteristische Form erhält das Eis dann im weiteren Produktionsprozess. Es wird in Familienpackungen, Großverbraucherdosen, Bechern oder in Waffeltüten abgefüllt und anschließend in einem Härtetunnel bei minus 35° Celsius tiefgekühlt. Für Stieleisprodukte gelangen karussellartige Rundgefrierer zum Einsatz, die stündlich bis zu 30.000 Eisprodukte vollautomatisch herstellen können. Dabei wird der Mix in Formen gefüllt und in einer „Kälterundfahrt“ gekühlt. Ist die Eismasse kurz vor dem Erstarren, werden die Holzstiele in das Eis gesteckt. Dann werden die Formen kurz angewärmt und das Eis kann ganz einfach an den Stielen herausgezogen werden. Anschließend werden die Produkte je nach Sorte mit Schokoglasur halb oder ganz überzogen.

5. GUT VERPACKT UND TIEFGEFROREN

Im letzten Schritt wird das nun gefrorene Eis kartonverpackt und auf Paletten tiefgekühlt gestapelt. Ist eine Palette voll bestückt, wird sie automatisch mit einer Kunststofffolie umwickelt und anschließend in isolierten Gondeln ohne Kälteverlust ins Kühlhaus weitertransportiert. Die lagereigene Technik befördert dabei die Paletten computergesteuert zu ihren Plätzen in den Hochregalen, wo sie bei -28°C gelagert und nach abschließender Qualitätskontrolle zur Auslieferung freigegeben werden.

6. TRANSPORT

Aus dem Kühlhaus wird das Eis mittels spezieller Tiefkühltransporter bis in die Tiefkühlgeräte der Kunden geliefert. Da es sich bei Eis um ein besonders sensibles Produkte handelt, darf dabei eine Temperatur von -18°C nicht überschritten werden. Regelmäßige Kontrollen und besondere Sorgfalt gewährleisten diese lückenlos geschlossene Tiefkühlkette und garantieren, dass Eskimo-Produkte in bester Qualität in die Truhen unserer Kunden gelangen.